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Seawolves

Teamerfolg gegen Paderborn

Mit einer geschlossener Mannschaftsleistung kehrten die ROSTOCK SEAWOLVES am Sonntag zurück in die Erfolgsspur. Beim 92:84-Heimsieg über die Uni Baskets Paderborn punkteten fünf Rostocker zweistellig. Neuzugang Trevor Lacey erzielte bei seinem Debüt 20 Punkte, sieben Assists und vier Rebounds. Die SEAWOLVES bleiben nach dem 13. Saisonsieg Dritter in der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen Uni Baskets Paderborn 92:84 (47:37)

Coach Dirk Bauermann schickte zu Beginn Brad Loesing, Chris Carter, Keith Wright sowie die Rekonvaleszenten Jarelle Reischel und Ronalds Zakis aufs Feld. Der lettische Center traf per Hakenwurf für die ersten Punkte der SEAWOLVES. In den ersten Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe mit hohem Tempo und guter Wurfquote auf beiden Seiten. Die Gäste aus Ostwestfalen führten in der 5. Minute mit 8:11, weil sich die Wölfe einige Abstimmungsfehler im Ballvortrag und Passspiel leisteten. Nachdem Wright in der 6. Minute sein zweites Foul kassierte, wechselte Bauermann die zweite Garde ein. Till Gloger punktete am Brett (14:11, 7. Min), Rain Veideman baute mit zwei Dreiern die Rostocker Führung aus (20:16, 9. Min). In dieser Phase stand auch Neuzugang Trevor Lacey auf dem Feld und lenkte erstmals das Angriffsspiel der Wölfe.

Im zweiten Viertel zeigte der 29-jährige US-Amerikaner seine offensiven Qualitäten unter Beweis. Binnen fünf Minuten erzielte er elf Punkte, darunter ein kraftvoller Zug zum Korb, der nun durch Foul gestoppt werden konnte, und zwei Dreier. Rostock setzte sich auf 32:25 (13. Min) ab und zwang die Paderborner zu einer Auszeit. Bis zur Halbzeit bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zweistellig aus (47:37). Sid-Marlon Theis hatte mit zwei Dreipunktewürfen maßgeblichen Anteil daran.

Die Uni Baskets erwischten den besseren Start in die zweite Halbzeit. Ein 9:0-Lauf brachte sie – voll allem durch Distanzwürfe – zurück ins Spiel. Insgesamt war es ein 16:3-Zwischenspurt, der den Paderbornern die erneute Führung bescherte (50:56, 26. Min). Loesing und Veideman hielten Rostock im Spiel und es entwickelte sich erneut ein Duell auf Augenhöhe. Die Führung wechselte hin und her. Coach Bauermann nutzte erneut eine Auszeit, um sein Team wachzurütteln.
Der Weckruf zeigte Wirkung. Die SEAWOLVES eröffneten das Schlussviertel mit sieben Punkten in Folge und aggressiver Defensive. Lacey war in der entscheidenden Phase zur Stelle und steuerte neun Punkte bei. Ebenso Chris Carter, der per Dunk und Dreier traf. Brad Loesing netzte 84 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Dreier zum 87:79 ein. Die SEAWOLVES behielten letztlich die Nerven und feierten den 13. Sieg der laufenden Saison.

Coach Dirk Bauermann sagte nach der Partie: “Es war keine leichte Situation für die Mannschaft. Wir hatten zwei Wochen lang kein Spiel. Spieler sind nach Verletzungen zurückgekommen, die bislang noch gar keinen Rhythmus haben – Jarelle Reischel fiel vier Wochen aus, Ronalds Zakis fehlte drei Monate. Und wir haben mit Trevor Lacey einen neuen Spieler integrieren müssen. Insofern war mir vollkommen klar, dass es für uns heute rostig werden würde. Am Ende kommt es darauf an, dass man die wichtigen Würfe in den letzten fünf Minuten trifft – das haben wir getan. Der Sieg war nie gefährdet. Wir sind sehr froh, dass wir dieses schwierige Spiel ungefährdet gewonnen haben.”

Auf die SEAWOLVES wartet nun eine englische Woche. Am Freitag (5. März) spielen sie um 19:30 Uhr in Hagen, am nächsten Sonntag (7. März) empfangen sie um 16:00 Uhr die Artland Dragons in der StadtHalle Rostock. Beide spiele werden kostenfrei auf sportdeutschland.tv übertragen.

Viertelstände (HRO-PAD): 21:21, 26:16, 18:29, 27:18

Punkteverteilung

Rostock: Carter (14), Gloger (13), Ilzhöfer (0), Jost (0), Lacey (20), Loesing (10), Nelson (nicht eingesetzt), Reischel (9), Theis (6), Veideman (16), Wright (2), Zakis (2).

Paderborn: Benson (4), Benzinger (14), Cushingberry (15), Döring (nicht eingesetzt), Drijencic (5), Großmann (9), Hemschemeier (5), Mixich (2), Neugebauer (3), Trapp (12), Ward (15).

Mit freundlichem Gruß,
Thomas Käckenmeister

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