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Hansestadt

Rostocker Warntag am 2. Oktober 2021

Rostocker Warntag

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock investiert schon seit Jahren in den Aufbau und die Funktionalität unterschiedlicher Warnmedien, um die Bevölkerung im Bedarfsfall möglichst wirkungsvoll auf akut drohende Gefahren aufmerksam zu machen. Zu diesen Warnmedien gehören die städtischen Sirenenanlagen, die am Sonnabend, 2. Oktober 2021, getestet werden.

Dazu Dr. Müller-von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung: „Schnelle Warnung bei Gefahren – wie lebenswichtig dies sein kann, hat die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen uns allen erst kürzlich wieder schmerzhaft vor Augen geführt. Wir sind deshalb froh, als Kommune schon frühzeitig den Empfehlungen der Landesregierung gefolgt zu sein, neue Sirenen zum Bevölkerungsschutz zu installieren. Sie geben uns die Möglichkeit, alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt auch bei Stromausfall oder nachts vor einer drohenden Gefahr zu warnen.“

Zur Warnung der Bevölkerung in Krisen-, Großschadenlagen und Katastrophen, wie zum Beispiel Großbränden, Gefahrstoffausbreitungen oder Hochwasserereignissen, greift die Hanse- und Universitätsstadt Rostock auf öffentliche Medien, digitale Warn-Apps sowie ein flächendeckendes Netz von Sirenenanlagen zurück. Die Beprobung dieses Sirenensystems erfolgt jeweils am ersten Samstag im April und Oktober des Jahres.

So findet nun am 2. Oktober 2021 der zweite „Rostocker Warntag“ dieses Jahres statt. Um 11.00 Uhr werden durch die Integrierte Leitstelle des
Brandschutz- und Rettungsamtes nacheinander die Sirenensignale „Warnung“, „Feuer“ und „Entwarnung“ ausgelöst. Das Sirenensignal dient im Ernstfall als Weckruf für die Menschen, die sich in dem möglicherweise gefährdeten Bereich aufhalten. Diese sollten zunächst geschlossene und höher gelegene Räume aufsuchen, Türen und Fenster schließen und sich insbesondere über die mögliche Gefahrenlage informieren. Hierzu gibt die Integrierte Leitstelle diesbezügliche Informationen über das Modulare Warnsystem des Bundes an die Medien und in Warn-Apps bekannt. Daher werden die Rostockerinnen und Rostocker gebeten, sich nach der ersten Sirenenauslösung um 11 Uhr so zu verhalten, wie dies auch im Realfall nötig wäre. Das heißt, nach dem Abklingen des ersten Warntones Informationsmedien wie z. B. die HRO!-App, die NINA-App, lokale Hörfunksender usw. zu nutzen, um hier weiterführende Informationen zu erhalten. Nur wenn dieses Verhalten geübt und damit bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern präsent ist, wird es auch im – hoffentlich nicht eintretenden – tatsächlichen Schadenfall abrufbar sein.

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