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Griffins unterliegen knapp in der Hauptstadt

Mit einer knappen 35:42 Niederlage kehrten die Griffins vom Gastspiel beim Topfavoriten der Liga zurück. Bei ein wenig Glück wäre sogar eine große Überraschung möglich gewesen.

Die Vorzeichen standen nicht so gut, denn die Verantwortlichen mussten kurzfristig gleich auf 5 Starter verzichten. Arbeits- oder verletzungsbedingt fehlten DB Daniel Beumer und LB Björn Bars in der Defense, in der Offense mit OL Hans Zurke, TE und Punter Christian Moddelmog sowie TE Jerome Valbon, allesamt wichtigen Stützen, wie sich in den vorangegangenen zwei Spielen gezeigt hatte. Nichtsdestotrotz verlangten die Ostseestädter sich selbst und vor allem dem Gegner alles ab.

Die Adler aus Berlin, seit diesem Jahr mit hochrangigen Coaches und vielen erstligaerfahrenen Spielern gespickt, dazu ergänzt mit hochklassigen Imports erwischten einen sehr starken Start und nach gefühlt gerade mal 10 Plays und 3 Minuten Spielzeit sahen sich die Hansestädter einem 0:14 Rückstand gegenüber. Wer jetzt aber gedacht hatte, dass dies hier zu einem Spaziergang, für die erst das erste Saisonspiel absolvierenden und dadurch frischen Berlinern, werden würde, sah sich schnell getäuscht. Nach einem starken Return von Erik Weilandt bis an die 28yd Linie sahen die etwa 30 mitgereisten und lautstarken GrifFANS eine starke Angriffsserie der Greifen. First downs von Dylan van Boxel und Nachwuchsspieler Ben Bruß folgte ein TD Pass von van Boxel auf den ebenfalls in seiner ersten Herrensaison befindlichen TE Jonas Beumer, PAT Erik Weilandt gut. Nur noch 7:14.

Von nun an entwickelte sich ein für den neutralen Zuschauer abwechslungsreiches und punktegeladenes Spiel. Leider gelang es den Berlinern immer wieder, vor allem in den Special Teams, großen Raumgewinn zu erzielen und die high powered Offense der Hauptstädter ließ sich nicht lange bitten, um immer wieder zu punkten. Doch auch die Griffins ließen sich nicht demoralisieren und brachten immer wieder gute Angriffsserien zustande. Nach einem starken Lauf von RB Julian Hagen war es erneut TE Jonas Beumer mit dem TD nach Pass von Arthur Riemer, die für den 14:21 Anschluss sorgten. Nun kam es sogar zur ersten Chance, das Spiel zu Griffins Gunsten zu drehen. Nach großem Druck auf den QB der Berliner durch DE Ben Nauenburg, fumbelte dieser den Ball und Safety Nigel Lawrence schnappte sich das Leder und machte sich auf. Leider wurde er an der 5yd Linie doch noch gestoppt und eine Strafe warf die Greifen weitere 10 yd zurück. Im 4.Versuch und 1yd zu gehen dann der Versuch der Griffins auf ein neues First down, leider im Zentimeter zu kurz, Ballbesitz Berlin und kurze Zeit später erneut TD für die Hauptstädter und damit die 28:14 Führung für die Adler.

Doch auch die Griffins kamen vor der Halbzeit nochmal auf das Scoreboard und konnten, begünstigt durch etliche auch persönliche Strafen der Berliner, nochmal in die Endzone auf WR Trevin Howard zum 21:28 passen. Mit auslaufender Uhr soll ein nicht erfolgreicher Fieldgoal Versuch der Berliner nicht unerwähnt bleiben.

In der zweiten Hälfte erhielten die Griffins den Ball, starteten mit einem starken Drive und krönten diesen mit einem erneuten TD Pass auf Trevin Howard. AUSGLEICH. Nun die zweite Chance der Greifen. Der anschließende Kickoff wurde durch den Returner der Adler gemufft, die Griffins konnten den Ball kurz vor der Endzone der Berliner aber leider nicht für sich sichern. Die Adler nutzten ihrerseits den anschließenden Drive zur erneuten Führung. Das Quarter 4 hatte gerade begonnen, als QB Dylan van Boxel seinen RB Brecht Deboosere freistehend in der Endzone der Adler fand und den erneuten Ausgleich markierte. 35:35. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn ein langer Kickoff Return der Berliner bis an die 30yd Linie der Greifen und zwei Plays später die erneute Führung für Berlin.

Die Griffins warfen nun alles in die Waagschale und zeigten einen langen und schönen Drive. Dieser führte sie bis an die Berliner 30yd Linie. Hier nun nahte die Entscheidung. Ein vierter Versuch bei 5 yards zu gehen für die Griffins, volles Risiko und leider die erste Interception von Dylan van Boxel. Ballbesitz Berlin und das Spiel ging zu Ende.

Was bleibt nun… eine knappe, vielleicht sogar vermeidbare Niederlage für die Griffins, die aber auch gezeigt hat, wie stark die Berlin Adler in diesem Jahr sein werden und nicht umsonst als DER FAVORIT für den Aufstieg ins Oberhaus gehandelt werden. Für die Griffins die Bestätigung, dass sie dem Favoriten Paroli bieten und mit ihrer Strategie auf die nächsten Jahre hoffen können, setzt man weiter auf diese Kader- und Einsatzpolitik. Erneut kamen fast ausschließlich alle mitgereisten Spieler zum Einsatz, das Fehlen der Stammkräfte wurde durch die Ersatzspieler gut bis sehr gut kompensiert und vor allem die jungen Spieler, die direkt aus der Jugend kamen und seit fast 2 Jahren kein Spiel mehr absolviert hatten, haben ihre DUFTMARKE in der GFL 2 hinterlassen. Go Griffins!
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