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Hansestadt

Neuer Stadthafen soll Meilenstein im Rostocker Jahrzehnt werden

Stadthafen

Neuer Stadthafen Platz am Wasser erhält endlich die überfällige Aufwertung

Mit großen Erwartungen begann am 18. Mai die Jurysitzung zum Gestaltungswettbewerb für den Rostocker Stadthafen. Inhalt und Schwerpunkte des Wettbewerbes waren die Neugestaltung großzügiger Grün- und Freiflächen in Zusammenhang mit einer touristischen Bummelmeile bei gleichzeitigem Erhalt der Hafenfunktionen. Familien, Fußgänger sowie Radfahrer sollen künftig das Bild des Stadthafens dominieren. Großveranstaltungen wie die Hanse Sail sollen auch künftig dort möglich sein. Als Pendant zum Archäologischen Landesmuseum wird eine Multifunktionshalle das Wechselspiel um die große, als Plaza bezeichnete, Freifläche bestimmen.

Die Architekten setzen sich in ihrem gemeinsamen Vorschlag mit den unterschiedlichen Zeitschichten Rostocks auseinander – Mündungsdelta, Bastion und Industriehafen. Mit ihrem Entwurf wollen sie die Innenstadt in die erste Reihe bis ans Wasser rücken. Die Barrierewirkung der L22 wird mit Lindenreihen und einem Rücken aus Wiesenschollen deutlich reduziert. Die Wiesenschollen setzen den Grüngürtel der Stadt fort. Hier treffen weich modellierte Erdhügel auf die Rauigkeit der Hafenflächen. Die Hügellandschaft mit unterschiedlich geneigten Flächen fordert zum Spielen und Aneignen auf. Holzdecks bieten Plätze zum Schauen und Erleben des Hafen- und Stadtgeschehens. Sitzblöcke und Baumgruppen gliedern den Hafenbereich und schaffen stimmungsvolle Aufenthaltsorte.

An der zentralen Plaza gelegen, hat die in hoher Qualität konzipierte Mehrzweckhalle mit Sheddach und einer Fassade aus Holzlamellen eine industriell-gewerbliche Anmutung. Luftige Räume, Glasfassaden und optimale Spannweiten der Stützen erlauben eine vielfältige Nutzung in spannenden und flexibel gestaltbaren Innenräumen und eine optimale Belichtung möglicher Arbeitsplätze.

Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen unterstrich: „Eine moderne Ufergestaltung mit viel Grün und Oasen zum Verweilen soll Menschen an diesem besonderen Ort, der einst ein Symbol der Trennung war, zusammenbringen. In den nächsten zehn Jahren – im Rostocker Jahrzehnt – schaffen wir die Infrastruktur für die nächsten Generationen. Das Projekt stellt endlich die Verbindung der Innenstadt zur Warnow her und verknüpft die einzelnen Stadtteile im Herzen von Rostock.“

Foto: A24
Der Rostocker Stadthafen soll laut Siegerentwurf eine umfassende Aufwertung erfahren.

Foto: Holzer Kobler Architekturen
Verschiedene Elemente geben dem Stadthafen künftig einen unverwechselbaren Anblick.
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