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Mobilität

„Es ist immer noch ein Golf“

8. Generation zeigt mehr denn je, warum eine ganze Klasse nach dem Kompakten aus Wolfsburg benannt wurde.

VW GOLF 8


Wolfsburg/Porto. Es ist der Morgen, an dem der Himmel über dem Douro-Valley seine Schleusen öffnete. Keine Chance, die wunderschöne Landschaft rund um den drittgrößten Fluss der iberischen Halbinsel, der Douro ist knapp 900 Kilometer lang, zu genießen. Man kann sie erahnen, wenn die Wolken mal ein paar Löcher gestatten, und Licht aufs Land erstrahlt. Dann ist sogar ein vernünftiges Erinnerungsfoto drin.
Und doch ist es auch der Morgen, an dem es gar nicht um die Landschaftsaufnahmen geht, sondern vielmehr um ein Auto. Wie fährt es sich? Welchen Eindruck macht es? Da ist es egal, wie schön oder nicht schön es draußen ist. Schon Opa sagte immer, es gibt kein schlechtes Wetter, man muss sich eben entsprechend gut anziehen.
Auch an diesem Morgen war es so. Der neue Golf, es ist die achte Generation, war auf dieses Wetter vorbereitet. Voll gepackt mit innovativer Technologie, zeigte er sich gewappnet, die Anforderungen der Straße anzugehen.
Eine kleine Einweisung durch den technischen Support sorgte für Grundwissen rund ums Auto. „Alles weitere finden Sie dann auch in der Pressemappe. Aber vergessen Sie nicht, am Ende ist es immer noch ein Golf.“ Recht hat er, denn der Kompakte aus Wolfsburg zeigt schon seit 1974, wo die ersten Fahrzeuge vom Band liefen, wozu er in der Lage ist.
Er passt jeweils in die Zeit, nimmt die Wünsche des Marktes und seiner Kunden auf und orientiert sich an deren Bedürfnissen. Mehr als 35 Millionen Fahrzeuge des Golf, die bisher weltweit verkauft wurden, sprechen zudem eine beeindruckende Sprache. Und sie lassen die Erwartung zu, daß auch die 8.Generation ihren Beitrag dazu leisten wird, das der Golf weiter ein Verkaufsschlager bleibt.
Und er besitzt gute Gründe, warum er landauf, landab gekauft werden könnte. Natürlich schaut er gut aus. An der Aussenhaut haben die Entwickler und Designer nicht viel falsch machen können. Die Linien wurden noch klarer gezeichnet und unterstreichen den sportlich, dynamischen Auftritt.
Interessanter wird es natürlich drin, im Innenraum und unter der Motorhaube. Aufgeräumte Instrumententafeln, die allesamt digital laufen und attraktive Möglichkeiten mit dem eigenen Smartphone bieten, fallen sofort auf. Das Head up-Display wird direkt in die Windschutzscheibe projiziert und bietet dem Fahrer nützliche Informationen über Geschwindigkeit, Verkehrszeichen oder auch zur Navigation.
Im Golf wird auf Leichtigkeit und einfaches Handling gesetzt. Deshalb unterstützt ALEXA auch seinen Fahrer. Mit der intelligenten und gleichzeitig natürlichen Sprachunterstützung bekommen MANN oder FRAU schnell Infos rund ums Wetter, die neuesten Nachrichten, angepeilte Destinationen oder auch Befehle realisiert, die für die individuelle Fahrt wichtig sind. Und alles, ohne eine Hand vom Lenkrad zu nehmen.
Sicherheit wird im neuen Golf gross geschrieben. Mit einem umfangreichen Angebot an Fahrerassistenzsystemen, die man wie beim Travel-Assist eigentlich nur aus oberen Baureihen kennt. So könnte man hier bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h das Auto einfach pilotieren lassen, ohne das man beim Gasgeben, Bremsen und Lenken aktiv eingreifen muss. Rechtlich und aus Sicherheitsgründen sollte man das nicht machen, deswegen ja auch könnte.
Ganz neu dagegen ist das Car2X-System. Volkswagen lässt damit die Autos sprechen. Dank europäischem Recht und einem eigenen WLAN-Standard wird diese spezielle Art der Kommunikation in der Zukunft markenübergreifend weiter Einzug halten. Es ist ein kleines Bauteil, das nur wenige hundert Euro kostet und hinten im Bereich der Antenne angebracht ist.
Aber es bedeutet Verkehrssicherheit auf höchstem Niveau. Innerhalb eines Radius von 800 Metern bekommt man in Echtzeit mit, was unter anderem Unfälle, Stauenden, herannahende Rettungsfahrzeuge oder abgestellte Baumaschinen betrifft. Der Informationsaustausch erfolgt binnen Millisekunden und ermöglicht es den Fahrern so schnell auf Gefahrensituationen zu reagieren.
Auf der kurvenreichen und manchmal auch sehr unebenen Fahrt quer durchs Douro-Valley kam Car2X nicht zum Einsatz. Was aber funktionierte war das sehr gut abgestimmte Fahrwerk. Hier kann man übrigens mit drei unterschiedlichen Modis (Eco, Sport oder Komfort) seine eigenen Wünsche mit dem Auto verbinden.
Für Volkswagen und seine Mitarbeiter ist der Golf mehr als nur ein Auto. Es ist eine Leidenschaft. Und die zeigt sich auch im Antriebsbereich. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob nun Benziner, Diesel, Erdgas oder auch Mild-Hybrid und Plug-in-Hybrid – jeder Kunde soll das fahren, was er möchte. Dabei erfüllen alle Motoren, die zwischen 90 und 300 PS auf die Straße bringen, nach eigenen Angaben die Abgasnorm Euro 6d.
Mittlerweile ist es Abend in Porto. Die LED-Matrixscheinwerfer kommen sehr gut zur Geltung. Mit ihnen können bis zu zehn unterschiedliche, zum Teil interaktive Lichtfunktionen aktiviert und auf die Straße projiziert werden. Dazu gehört auch das Schlechtwetterlicht. Von dem gab es an diesem Tag ja genug. Aber mit dem neuen Golf war es kein Problem.
Dirk Behm

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