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Playoffs: Leverkusen lässt Aufstiegsträume der Seawolves platzen

Die Aufstiegsträume der ROSTOCK SEAWOLVES sind geplatzt. Im vierten Playoff-Spiel haben sie gegen die Bayer Giants Leverkusen eine 16-Punkte-Führung im Schlussviertel verspielt und mit 83:96 nach Verlängerung verloren. Behnam Yakhchali erzielte 29 Punkte für die SEAWOLVES. Der ehemalige Rostocker Haris Hujic war Leverkusen mit einem weiten Dreier fünf Sekunden vor Schluss in die Overtime und beendete das Spiel mit 20 Punkten.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen Bayer Giants Leverkusen 83:96 nach Verlängerung (34:35, 79:79)

Die SEAWOLVES mussten das Heimspiel gegen Leverkusen gewinnen, um noch eine Minimalchance im Meisterschaftsrennen zu wahren. Und der Start begann verheißungsvoll. Die Rostocker Verteidigung stand und die Wölfe gingen nach Treffern von Brad Loesing und Trevor Lacey mit 4:0 (3. Min) in Führung. Jarelle Reischel erhöhte an der Freiwurflinie auf 14:7 (9. Min) und Behnam Yakhchali traf kurz vor dem Viertelende per Dreier zum 17:10.

Der Iraner punktete auch im zweiten Viertel weiter und schraubte die Rostocker Führung nach zwei Drei-Punkte-Spielen auf 23:12 (12. Min). Zur Mitte des zweiten Abschnitts fanden auch die Gäste besser ins Spiel und arbeiteten sich durch Treffer aus der Nahdistanz an die Wölfe heran. Nach einem Korbleger und Bonusfreiwurf des Leverkuseners Eddy Edigin Jr. stand es nur noch 29:26 (27. Min) aus Sicht der Hausherren. Wenig später erhielt Michael Jost nach einem Kampf um den Ball, der in einem Korberfolg des Giants-Guards Sheldon Eberhardt endete, ein disqualifizierendes Foul und musste die Halle verlassen. Auch ohne ihren Kapitän blieben die SEAWOLVES bissig.

Im dritten Viertel dieses packenden Playoff-Spiels kassierte Lacey sein 4. Foul (25. Min). Dennoch nutzten die Rostocker einen 7:0-Lauf, um sich auf 51:44 (27. Min) abzusetzen. Wie schon in den Auswärtsspielen in Jena und Leverkusen gehörte den Rostockern auch diesmal das dritte Viertel. Chris Carter krönte den Abschnitt mit einem Buzzerbeater von der Dreierlinie (60:49, 30. Min).

Im letzten Abschnitt ballte Sid-Marlon Theis nach einem Dreier die Faust, als er sein Team per Dreier mit 63:49 (31. Min) in Führung warf. Lacey erhöhte wenig später aus der Mitteldistanz auf 16 Zähler Unterschied (68:52, 33. Min). Kurz darauf, nach dem vierten Foul von Theis, drehte sich auf einmal die Partie: Leverkusen kam ins Rollen und traf plötzlich aus allen Lagen. Haris Hujic, der in der Saison 2019/2020 das Trikot der SEAWOLVES trug, netzte aus der Distanz zum 72:68 (37. Min) ein. Bei den Rostockern hielt Yakhchali dagegen. Er traf 90 Sekunden vor Schluss drei Freiwürfe (79:73). In den verbleibenden 37,4 Sekunden traf Hujic zwei Dreier, einen aus knapp 10 Metern fünf Sekunden vor dem Spielende zum 79:79. Carter nahm in den verbleibenden Sekunden Maß aus der Distanz, doch sein Wurf verfehlte das Ziel. So ging es in die Verlängerung, in der die Leverkusener weiter munter den Ball laufen ließen und die fünf Extraminuten mit 17:4 gewannen. Den SEAWOLVES fehlte in der Schlussphase das Wurfglück, während die Leverkusener auch im vierten Gruppenspiel der Playoffs ungeschlagen bleiben.

SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Wir waren über 35 Minuten die bessere Mannschaft und hatten im letzten Viertel einen 16-Punkte-Vorsprung. Dann haben den Jungs die Nerven einen Streich gespielt. Leverkusen hat das vermutlich gefühlt und dann sehr schwere Würfe getroffen. Ich glaube, der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Die Dinge sind jetzt so, wie sie sind. Es sind noch zwei Spiele. Nun geht es darum, sich mit Anstand aus dieser Saison zu verabschieden. Trotz der Niederlage kann man sicher stolz und sehr zufrieden sein auf diese Saison und auf die Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat.“

Die ROSTOCK SEAWOLVES können bei zwei verbleibenden Playoff-Spielen nicht mehr Gruppenerster werden. Nur der Gruppenerste zieht ins Finale der ProA ein und erhält das sportliche Aufstiegsrecht für die 1. Liga.

Foto: www.seawolves.de

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